Pro Sekunde verdunsten 13.000.000.000 Liter Wasser. Pro Minute also
780.000.000.000 Liter, pro Stunde 46.800.000.000.000 Liter, pro Tag
1.123.200.000.000.000 Liter.
Durch die steigenden Temperaturen an
Land und v. a. in den Ozeanen steigt die Wasserverdunstung jedes Jahr
an. Dadurch befindet sich mehr Wasser in der Atmosphäre, was die Anzahl
heftigster Stürme (Orkane, Taifune, Hurrikanes, Zyklone) und
Starkregenfälle mit Überschwemmungen beständig steigert.
Allein die
dadurch verursachten finanziellen Schäden sind um ein Vielfaches höher,
als ein weltweiter Klimaschutz erfordern würde. Doch dazu fehlt den
Regierungen der politische Wille.
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Montag, 13. Juli 2026
13 Mrd. Liter Wasser verdunsten jede Sekunde
Samstag, 11. Juli 2026
Millionen Zuchtlachse aus Norwegen verenden in Netzkäfigen
"Etwa jeder vierte junge Lachs und jeder sechste größere Lachs in
norwegischen Zuchtkäfigen verendet noch vor der Schlachtung. Infektionen
machen den Tieren zu schaffen, viele sind von Lachsläusen zerfressen.
Das Ungeziefer verbreitet sich schnell in den engen Netzkäfigen – und
stellt auch eine große Gefahr für wildlebende Fische außerhalb der
Zuchtfarmen dar." Das zeigt eine Recherche von foodwatch e.V. Auch
Siegel wie ASC oder GGN sind keine Garantie für gesunde Tierhaltung.
Laut
dem Norwegischen Veterinärinstitut verendeten 2024 insgesamt 103
Millionen Lachse in Zuchtkäfigen. Hauptursache sind
Infektionskrankheiten und Verletzungen. Der Bio-Lachs-Anteil in Norwegen
beträgt nicht einmal 2 Prozent. Eine Garantie für gesunde Fische ist
das Bio-Label aber leider auch nicht,
Samstag, 4. Juli 2026
Stadt-Straßen wieder in Alleen umwandeln
Von 2000 bis 2023 ist die Verkehrs- und Siedlungsfläche in
Deutschland um mehr als 8.000 Quadratkilometer gewachsen. Das entspricht
etwa der halben Fläche von Thüringen.
Quelle: Umweltbundesamt, destatis,
Natur kühlt, Asphalt heizt auf.
Die Oberfl#ächentemperatur von asphaltierten Flächen betragen bei Sonneneinstrahlung und
Lufttemperatur 25 Grad Celsius - ca. 50 Grad Celsius,
Lufttemperatur 30 Grad Celsius - ca. 60 Grad Celsius,
Lufttemperatur 35 Grad Celsius - ca. 70 Grad Celsius,
Lufttemperatur 40 Grad Celsius - ca. 80 Grad Celsius.
In Städten müssen wir Fahrbahnen entfernen und durch schattenspendende große Bäume ersetzen,
wollen
wir die nächsten Jahre einigermaßen gesund überstehen. Das erfordert
von uns allen schnell enorme Anstrengungen und einen dringend
notwendigen Bewusstseinswandel.
Wer 2026 durch die Hauptstraßen
der gigantischen Millionenstädte Chinas fährt oder geht, kann dies meist
im Schatten tun, denn entlang von sehr vielen Straßen stehen 4 Reihen
hohe Bäume, so dass die Gehsteige der Fußgänger, die Fahrbahnen der
Rollerfahrer und die äußeren Fahrbahnen für Pkws meist im Schatten
liegen.
Außerdem kühlen die vielen Bäume das Klima in den
Städten, indem sie viel Wasser verdunsten und CO2 sowie Feinstaub
binden. Jede neue kleine Hochhaussiedlung ist von grünen Parks mit hohen
Bäumen umgeben. Davon sind alle europäischen und US-amerikanischen
Städte noch endlos weit entfernt.
Fehlender Klimaschutz kostet uns jährlich Milliarden
Schon 2021 - also vo 5 Jahren - waren 30 Prozent aller Siedlungen bei uns von Starkregen-Ereigniseen mit Warnstufe betroffen. Seither steigt die Durchschnittstemperatur weiterhin an. Mehr Hitze bedeutet immer auch mer Starkregen.
Vergleichen Sie:
Der Haushalt des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit betrug 2025:
2,7 Milliarden Euro.
Nur die versicherten Schäden durch Starkregen-Ereignisse betrugen bereits 2021:
8,3 Milliarden Euro.
Quellen: Umweltbundesamt, Deutscher Wetterdienst, Statistisches Bundesamt, Bundesministerium der Finanzen
Deutsche Meeresschule will für Zukunftsthema Ozean begeistern
Die Deutsche Meeresstiftung hat im
Rahmen des ersten Parlamentarischen Meeresabends in Hamburg
das Konzept der ersten deutschen Meeresschule vorgestellt. Das von der
Studiendirektorin Dr. Wiebke Endres entwickelte Bildungsmodell soll
Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Klassenverband für das
Zukunftsthema Ozean begeistern und ihnen zugleich neue persönliche sowie
berufliche Perspektiven im Bereich Meeresschutz, Forschung und maritime
Wirtschaft eröffnen.
Fotos des Abends sind unter folgendem Link verfügbar www.flickr.com/photos/germanoceanfoundation
Methanlecks in Deutschland - unkontrollierte Klimaschädigung
Methan ist ein extrem klimaschädigendes Treihausgas, das unsere Atmosphäre 80 Mal stärker erhitzt als CO2 - und das über zwei Jahrzehnte hinweg!
Methan ist für mehr als ein Drittel der Erderwärmung verantwortlich. Dies ist schon seit vielen Jahren bekannt. Daher haben sich 2021 über 150 Länder und die EU zur Verringerung von Methangas-Emissionen verpflichtet. Dennoch steigen diese weiter an.
Gemäß der Internationalen Energieagentur verschweigt die fossile Industrie als einer der größten Hauptemittenten seit Jahren ca. 70 Prozent ihrer Methanemissionen. Dabei könnte gerade im Energiesektor ein Großteil der Minderungsmaßnahmen kostenneutral umgesetzt werden.
Methan trägt zur Bildung von bodennahem Ozon bei, das zu Atemwegsbeschwerden führen bzw. solche verschlimmern kann. Und Methan ist hochgefährlich für unser Klima. Doch die großen Energiekonzerne in Deutschland lassen immer noch aus ihren Anlagen zur Öl- und Gasförderung, des Gastransports und der Gasspeicherung große Mengen Methan unkontrolliert und illegal in die Luft entweichen.
Quelle: DUH (und Clean Air Task Force)
Deutsche verbrauchen jährlich 128.157.120.000.000 Tassen Wasser nur für Kaffee
Eine Tasse Kaffee verbraucht 1.170 Tassen virtuelles Wasser für den Anbau, die Verarbeitung und den Transport.
Quelle: UNESCO-IHE Institut of Water Edication
In Deutschland lag der Pro-Kopf-Verbrauch 2024 bei rund 163 Litern Kaffee.
Quelle: Deutscher Kaffeeverband
163 Liter entsprechen 1.304 Tassen á 125 ml.
Jeder Deutsche verbrauchte also im Durchschnitt 1.304 x 1.170 = 1.525.680 Tassen virtuelles Wasser nur für seinen Kaffee-Konsum.
Bei 84 Millionen Deutschen bedeutet das 1.525.680 x 84.000.000 = 128.157.120.000.000 Tassen Wasser pro Jahr,
in Worten: 128 Billionen 157 Milliarden 120 Millionen Tassen Wasser !!! - nur für Kaffee.
Dabei wird das meiste Wasser nicht hierzulande verbraucht, sondern in den Erzeugerländern.
Dort wurden von 2001 bis 2015 für zusätzlichen Kaffeeanbau 1.900.000 Hektar Wald gerodet und in Kaffeeplantagen umgewandelt.
Quelle: World Resources Institut
Von
der Wertschöpfung profitieren die Erzeugerländer allerdings nicht.
Kaffee-Landwirte erhielten maximal 10 Prozent der Wertschöpfung. 90
Prozent entfallen auf Röstung, Markenmarketing,Handel,
Gastronomie,Logistik und Steuern.
Quelle: FAO
Doch nicht nur der extrem hohe Wasserverbrauch stellt eine Gefahr für die Menschheit dar.
Weltweit werden für den Kaffeeanbau über 150 Pestizidwirkstoffe eingesetzt
Davon sind 75 wegen zu großen Risiken für die Gesundheit in der EU verboten.
Quelle: PAN Europe
Von
25 Millionen Menschen, die weltweit Kaffee anbauen, leben 5.500.000
unterhalb der Armutsgrenze von weniger als 3,20 US-Dollar pro Tag!
Quelle: FAO Coffee Watch