Sonntag, 2. August 2026

AKWs am Ende - Kühlwasser fehlt

Dass Atomkraftwerke (AKW) heruntergefahren werden müssen wegen Sicherheitsmängeln oder Bauschäden ist keien Seltenheit. In den letzten Jahren musste etliche AKWs immer wieder zeitweise heruntergefahren werden, weil sich das zum Kühlen dringend benötigte Wasser der Flüsse zu stark aufgeheizt hatte, so z. B. in Frankreich. Deutschland musste Strom an sein Nachbarland liefern. 

Jetzt wird es noch dramatischer. Das Kühlwasser fehlt vielerorts total.
Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerks Cernavodă in Rumänien mussten wegen des niedrigen Wasserpegels der Donau vom Netz genommen werden. 
Auch das AKW Paks in Ungarn steht vor dem gleichen Dilemma: der vollständigen Abschaltung.

Rumänien hat wegen eines drastischen Rückgangs der Stromproduktion den landesweiten Notstand ausgerufen. Rumänien Ministerpräsident Ilie Bolojan gab die Ausrufung des Notstands für den gesamten Monat August bekannt. Reaktor 1 war bereits vom Netz genommen worden. Reaktor 2 folgte am 30. Juli 2026.

Atomkraft zählt damit nicht nur zu der teuersten und gefährlichsten Energieversorgung, sondern auch zu einer der unzuverlässigsten., agesehen davon, dass für die seit 70 Jahren anfallenden radioaktiven Abfälle noch immer keine Endlager gefunden werden konnten.

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