Samstag, 5. September 2009

Milchmädchenrechnung Entlassungen

Von "Personal"abbau versprechen sich viele Unternehmen Kosteneinsparungen. Experten jedoch warnen: Entlassungen können das Ertragswachstum stark gefährden. Die Hoffnung, durch das Entlassen von Arbeitskräften produktiver zu werden, hat sich meist als Fehlkalkulation erwiesen. Und woher erfahrene Fachkräfte nehmen, wenn es wieder aufwärts geht?
Einen interessanten Beitrag dazu lesen Sie unter: www.hrm.de/personalmanagement/personalabbau_kosten

Donnerstag, 27. August 2009

Weiterbildung erhöht Firmen-Attraktivität

Eine Forsa-Studie zeigt: Drei Viertel aller Deutschen zwischen 20 und 40 achten bei Arbeitgebern darauf, welche Weiterbildung angeboten wird.
Beim Entscheid für einen Arbeitgeber spielen persönliche Entwicklungsmöglichkeiten eine große Rolle. 70% der Befragten stufen das Angebot kontinuierlicher beruflicher Weiterbildung beim potentiellen Arbeitgeber als wichtig oder sehr wichtig ein.
Die 25-30-Jährigen achten mit 76% auf kontinuierliche Weiterbildungsangebote, die 36-40-Jährigen mit 67%.
Weiterbildung hat mehrere positive Auswirkungen:
* Erfahrene MA erhalten neue Perspektiven und bleiben dem Unternehmen erhalten
* Neue Fachkräfte können eher überzeugt werden - in Hinblick auf den Fachkräftemangel besonders wichtig
* Knowhow der Mitarbeiter wird ständig aktualisiert - der wichtigste und werthaltigste Faktor im Zeitalter der Information.
Es lohnt sich daher, auf Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen hinzuweisen - auch in Stellenausschreibungen und Bewerbungsgesprächen.

Mittwoch, 5. August 2009

Raus aus der Krise

Wollen Sie sich von Ihren Wettbewerbern absetzen, bestehende Kunden stärker an sich binden, neue Kunden hinzugewinnen – und weiterhin erfolgreich verkaufen? Dann ist es wertvoll, Antworten auf diese drei Fragen zu kennen:
1. Was geht in Ihren Kunden derzeit wirklich vor?
2. Inwiefern ändert sich dadurch deren Konsumverhalten?
3. Wie reagiere ich angemessen darauf?

Frage eins ist einfach zu beantworten: Ihre Kunden sind verunsichert, haben Vertrauen und teilweise auch Geld verloren, und sind daher misstrauisch oder zumindest vorsichtig zurückhaltend.

Daraus ergibt sich die Antwort auf Frage zwei: Aus Sicht der Kunden stehen heute Aspekte wie Sicherheit, Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit hoch im Kurs. Deshalb bringt es nichts, an der Preisschraube zu drehen und die Produkte zu verramschen. Im Gegenteil: In Krisenzeiten suchen die Menschen etwas Sicheres, und das verkörpern hochwertige Produkte und Leistungen.

Antwort auf Frage drei: Statt in der Preisschlacht mitzumischen und sich mit Niedrigpreisen gegenseitig zu unterbieten (zu ruinieren), gilt es jetzt verstärkt, den Wert des eigenen Unternehmens und den der eigenen Produkte klar herauszustellen. Positionieren Sie sich als eine feste Größe, auf die Ihre Kunden – schwere Zeiten hin oder her – zählen können. Sprechen Sie nicht über Preise, sondern über den Wert Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Verknüpfen Sie sich selbst und Ihr Angebot mit Attributen, die für Sicherheit stehen. Qualität und Wertbeständigkeit haben in Krisenzeiten immer Hochkonjunktur.

Montag, 13. Juli 2009

Wertvolle Erkenntnisse mit den RAS-News Juli

Neben dem Gedanken zur Woche, zum Monat und dem besonderen Gedanken lesen Sie in den aktuellen RAS-News diesmal:
1. HEILSAME GESCHICHTE, DIE HERZ UND SEELE BERÜHRT
- König Anoschirwan
2. PARTNERORIENTIERUNG, BERATUNG, VERKAUF, GESPRÄCHSFÜHRUNG
- Entscheidungs-/Kaufmotive ermitteln
3. ZUM SCHMUNZELN UND NACHDENKEN
- Führungskräfte-Entwicklung, Zeit für Veränderung, Ich bin...
4. SYSTEMISCHE BERATUNG - 19. Juli System-Aufstellungs-Tag
5. COACHING - Coaching-Umfragen, Coaching-Magazin...
6. LOHNENDE FACHLITERATUR-TIPPS - Anerkennen & Kritisieren, Mitarbeitergespräche
7. NACHRICHTEN aus der WIRTSCHAFT - 10 positive Meldungen
8. GESUNDHEITS-WEBSITE
- Trinkwasser ohne Hormone, Antibiotika, Anabolika, Schwermetalle...
9. VERANSTALTUNGS-HINWEISE - Methodentag, Symposium, Festival...

Anschauen Viele interessante Impulse beim Studium!

Freitag, 10. Juli 2009

Führungskräfte-Entwicklung - die Herausforderung des Jahrzehnts

Ihr Kommentar ist gefragt.
Die derzeitige Weltwirtschaftskrise, ausgelöst durch die Finanzkrise, erfordert fähige Führungspersönlichkeiten, die Mitarbeiter inspirieren und begeistern können, damit vorhandene hinderliche Strukturen überwunden und Chancen generiert und genutzt werden können.

In den Führungstrainings und Coachings von RAS Training und Beratung und in vielen Gesprächen mit Führungskräften erlebe ich jedoch Woche für Woche und Jahr für Jahr das erschreckend ernüchternde Gegenteil davon:
immer öfter schlagen Teamleiter und Abteilungsleiter fassungslos die Hände über den Koppf zusammen, wenn sie über das Verhalten der Mitglieder ihres Top Managements berichten. Manager, die zwar mit Bilanzzahlen und Börsenkursen umgehen können, aber nicht das geringste Gespür für die Bedürfnisse und Gefühle ihrer Mitarbeiter zeigen. Manager, die vielleicht Experten in einem Fachgebiet sind oder waren, aber seit vielen Jahren keinen einzigen Tag Führungstraining absolviert haben.

Fazit:
Es gibt viel zu viele Vorgesetzte und Manager - und kaum Führungskräfte, die dank ihrer integeren Persönlichkeit und ihrer natürlichen menschlichen Autorität diesen Titel auch verdienen.

Das Umbenennen von "Vorgesetzter" in "Führungskraft" in den 90er Jahren hat leider nichts an der Realität geändert. Viel zu viele Unternehmensleiter und Top Manger benutzen (oder missbrauchen) die Macht ihrer Position, um ihren Willen durchzuboxen, anstatt mit Integrität und vorbildlichem Führungsverhalten die ihnen anvertrauten Mitarbeiter zu inspirieren und zu Höchstleistungen zu führen.

Zwar steht in vielen Unternehmens- und Führungsleitlinien, dass in einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft die Mitarbeiter und ihr Knowhow der erfolgsentscheidende Faktor jeder Organisation sind, jedoch scheinen sich immer weniger Manger daran zu erinnern und zu orientieren. Für sie gilt offenbar: "Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt - und damit allen (und besonders mir) im Weg".

Besonders betroffen macht es mich, dass über diesen Satz einige Leute immer noch lachen können. Meist sind es die Gleichen, die von "Human Kapital" reden oder gar in der Sprache des vorletzten Jahrhunderts noch abfälliger von "Personal" anstatt von Mitarbeitern. Haben Sie schon einmal "Personal" gesehen? Ist das ein amorpher Haufen grauer Knetmasse? Ich habe das noch in keinem Unternehmen gesehen! Ich treffe immer nur Menschen!

Immer öfter muss ich erschreckende Beispiele von willkürlichen Entscheidungen hören, von Einmischen in die Befugnisse von Mitarbeitern und Nichtbeachten jeglicher Delegationsregeln und Führungsprinzipien. "Aus Zeitgründen habe ich mich für meinen Vorschlag entschieden" lautet oft die oberste Leitungsmaxime derjenigen, die sich bei mir darüber beklagen, dass das "Personal" so wenig Engagement und Kreativität zeigt.
Wen wundert's - bei den demotivierenden Verhaltensweisen!

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Kommentare. Und bitte: Ich wünsche mir nicht nur zustimmende Beispiele. Ich freue mich über jedes kleine, aufbauende Beispiel von wirklich vorbildlichem Führungsverhalten.
Denn zum Glück erlebe ich unter meinen Kunden und Klienten auch einige sehr
verantwortungsvoll agiende Führungskräfte (meist in mittelständischen oder vom Eigentümer geleiteten Unternehmen).

Bitte geben Sie Ihre Erfahrungen als Kommentar ab. Herzlichen Dank.

Sonntag, 28. Juni 2009

Handbuch Marketingpraxis empfehlenswert

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Führungskräfte haben hohen Kommunikationsbedarf

Deutsche Manager verstehen sich in der Regel gut mit ihren Chefs: 61,5 Prozent von 405 Befragten fühlen sich „sehr gut" oder „gut" informiert. Nur 7,7 Prozent geben an, „unzureichend" informiert zu werden.
Anders sieht es bei dem direkten Gespräch aus. Zwar bestätigen 36,5 Prozent, ihre Führungskraft könne Informationen schnell aufnehmen – doch nur 16,5 Prozent sagen, ihr Chef könne „sehr gut" zuhören. Bei der Feedback-Kompetenz vergeben nur 12,1 Prozent ein „Sehr gut", aber immerhin 43,5 Prozent sind der Meinung, ihr Vorgesetzter könne dies „gut". Am schlechtesten können Topmanager „negative Botschaften übermitteln", nur 9,1 Prozent kreuzten hier „sehr gut" an. Quelle: www.die-akademie.de