Mittwoch, 8. Mai 2024

Gesundheitsbedenkliches Bisphenol A in Konservendosen

Bisphenol A ist aus unschönem Grund bekannt: BPA kann unter anderem die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Die Chemikalie ist auch in Konservendosen zu finden. Stiftung Warentest hat BPA in 51 von 58 untersuchten Konservendosen nachgewiesen.
Aus der Kunsttoff-Innenbeschichtung der Dosen kann Bisphenol A in den Inhalt übergehen. Getestet wurden u. a. Eintöpfe, Thunfisch, Kokos- und Kondensmilch sowie Gemüse.

Größter Solarpark Baden-Württembergs auf der Schwäbischen Alb

Mit 80 Megawatt installierter Leistung wird er gut doppelt so leistungsfähig werden wie der bislang auf Platz eins stehende Solarpark im Ländle. Der Spatenstich fand am 4.3.2024 statt. Ab Mitte 2025 soll die Anlage bei Langenenslingen, bestückt mit rund 150.000 Solarmodulen, rechnerisch den Bedarf von ca. 30.000 Haushalten decken.

Branchenverband Solar Cluster Baden-Württemberg, Projektentwickler SolNet und  EnBW als späteren Eigentümer und Betreiber des Solarparks arbeiten bei dem Projekt zusammen. Um die Klimaziele zu erreichen, sind jedes Jahr Solarparks mit einer Gesamtleitung von mindestens 1.400 Megawatt erforderlich. Das sind 18 Solarparks in der Größenklasse, die die EnBW derzeit errichtet.

Der Betrieb des Solarparks wird jährlich CO2-Emissionen in Höhe von rund 55.000 Tonnen vermeiden. Der Südwesten Deutschlands befindet sich beim Solarausbau erst am Anfang des Weges. Zwischen Mannheim und Lindau sind aktuell nur rund 10.400 Megawatt Photovoltaikleistung auf Dächern und im Freiland installiert.

Bis 2040 müssen es laut Landesregierung 47.000 Megawatt sein. Bis dahin braucht es also jährlich Solarparks mit einer installierten Gesamtleitung von rund 800 Megawatt. Das sind 80 Freiflächenanlagen in den bislang herkömmlichen Größen.

Doch neuen Analysen des Solar Clusters Baden-Württemberg zufolge sind bis 2040 gut 70.000 Megawatt installierte Photovoltaikleistung nötig, nicht nur 47.000 Megawatt. Demnach müssten pro Jahr Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von insgesamt rund 4.000 Megawatt errichtet werden. Das ist gut doppelt so viel, wie die Landesregierung vorsieht. Die neuen Zahlen decken sich mit denen anderer Institutionen und Experten.

Quelle und mehr dazu: Solar Cluster Baden-Württemberg e.V. 2024

Montag, 15. Januar 2024

Unternehmensgründungen nehmen wieder zu

"Das Gründungsgeschehen in Deutschland hat 2023 eine bemerkenswerte Dynamik erlebt, getrieben von technologischen Entwicklungen und unterstützenden Rahmenbedingungen. Berlin bleibt das Epizentrum für Start-ups, während Branchen wie IT und Gesundheitswesen florieren. Finanzierungsquellen wie Gründerkredite und Venture-Capital sind entscheidend für diesen Aufschwung. Trotz Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Bürokratie sind die Aussichten positiv. Diese Gründungswelle wird voraussichtlich langfristige positive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und Innovationskraft haben."

Quelle:
Die Dynamik der Gründungswelle 2023 in Deutschland
Veröffentlicht: 12.01.2024 | Geschrieben von: Gastautor Alexander Schmidt
Lesen Sie den ganzen Artikel:

https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-trends/startups/139370-gastartikel-dynamik-gruendungswelle-2023-deutschland?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=ohn

Dienstag, 14. November 2023

Erneuerbare Energien könnten Strompreis deutlich drücken

Der schnelle Ausbau erneuerbarer Energie in Deutschland würde den Strompreis masiiv senken. Doch in Bayern verhindern ausgerechnet die CSU unter Söder, die Freien Wähler unter Aiwanger, die AFD und die FDP seit vielen Jahren massiv genau den notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energie durch Widkraftanlagen.
Tausende Windräder hätten längst in Betrieb gehen müssen. Doch das wurde durch die Behörden und die Politik des Freistaats bislang verhindert. Jetzt über zu hohe Strompreise zu jammern und Subventionen zu fordern anstatt selbst zu handeln, ist mehr als nur scheinheiliges, populistisches (Wahlkampf-) Getue.

Sonntag, 27. August 2023

PV-Module am Balkon. Lohnt sich das?

Solaranlagen und Windräder für Zuhause. Lohnt sich das? Video:
https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-solaranlagen-und-windraeder-fuer-zuhause-100.html

Kurzzusammenfassung: https://www.sonnenseite.com/de/tipps/solaranlagen-und-windraeder-fuer-zuhause/

Wichtige Tipps:
Regionale Förderung vor dem Kauf beantragen!
Um Investitionskosten zu sparen, nachhaltig zu bleiben und die Umwelt zu entlasten, können Sie auch
recycelte Solarmodule einsetzen, teilweise mit gut 90 Prozent Wirkungsgrad gegenüber neuen.

Montag, 14. August 2023

Unbedingt ansehen!

ZDF, Dienstag 15. August 2023, 21:00 Uhr:  Trocknet Deutschland aus?
Welche Frage? Antwort: Natürlich  - und zwar schon seit Jahrzehnten,
weil wir ständig sehr viel mehr Grundwasser entnehmen als nachfließen kann.

Wenn es 24 Stunden regnet, dringt das Wasser 1 cm in den Boden ein.
Nach 100 Tagen also 1 Meter. Nach 5.000 Tagen Dauerregen erreicht das Wasser in den meisten Gegenden den Grundwasserspiegel. 5.000 Tage bedeutet: 13,7 Jahre Dauerregen !

90 Prozent des Regens fließt oberflächig ab in Bäche und Flüsse oder verdunstet.
An heißen Sommertagen verdunstet das Regenwasser fast vollständig. Davon kann jeder Gärtner ein Lied singen.. Kaum gegossen, schonist der Boden wieder trocken. BEsonders schnell geht das, wenn Wind weht.
Das restliche Regenwasser wird zwischen Ende April und September von den Pflanzen sofort aufgenommen .
Große Laubbäume können pro Tag gut 200 Liter Wasser verdunsten und so ihre Blätter und unsere Luft kühlen.

Daher nützt Regen zwischen an warmen Sommertagen dem Grundwasser gar nichts - selbst wenn es mal 2 Wochen lang regnet. Für unsere Wasserversorgung wichtig sind langanhaltende Niederschläge in den Monaten November bis März.
Insbesondere Schnee ist hilfreich, weil er den Boden vor kalten Frosttemperaturen schützt und das Wasser langsam in den Boden abgibt. Leider nehmen die Schneefälle aufgrund der Klimaerwärmung durch den Menschen seit 60 Jahren beständig ab.Starkregen nützt dem Grundwasser auch nichts, weil große Wassermengen nicht schnell in den Boden einsickern können und das Wasser daher sofort an der Oberfläche abfließt - odt mit verheerenden Folgen wie im Ahrtal.

Alles was wir Menschen jaetzt tun können und müssen, ist ein länderübergreifendes, intelligentes Wassermangement zu beginnen, das jede Siedlung einbezieht, Böden entsiegeln sowie Regenwasser sammeln und Wasser sparen.


Dienstag, 8. August 2023

Investieren wie Edison

„Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. […] Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.“
             Thomas Alva Edison im Jahr 1931