Samstag, 3. November 2018

Enormer Mangel an Auszubildenden

Über ein Drittel aller Unternehmen konnten 2017 freie Ausbildungsplätze nicht besetzen.

Der Prozentsatz nicht besetzter Ausbildungsstellen steigt in allen Branchen weiter an.
70% der betroffenen Betriebe gaben einen Mangel an geeigneten Bewerbungen als häufigsten Grund
für die freigebliebenen Stellen an.

Azubi-Mangel in % nach Branchen

2017 
2016
Gastgewerbe
57
58
Baugewerbe
45
42
Verkehr (Transport/Logistik)
40
35
Handel
33
31
Industrie (ohne Bau)
35
28
Banken/Versicherungen
32
29
Unternehmensorientierte Dienste
31
19
Sonstige Dienstleistungen
28
28
Gesundheit/Pflege 
27
25
IT
27
24
Medien
22
21
Immobilien
09
08

   Quelle: DIHK

Donnerstag, 25. Oktober 2018

3.243 Elektrobusse sind bestellt, aber nicht produziert

3.243 Elektrobusse sind aktuell von deutschen Verkehrsbetrieben bestellt. Trotzdem kommt die E-Mobilität nicht ins Rollen. In Hessen sind 100 neue E-Busse bestellt, es fahren derzeit 3 (in Worten: drei).
Haben Sie schon einen gesehen? Alle deutschen Kfz-Hersteller können vor 2020 nicht liefern. Nennt sich das zukunftsfähige Vorausschau? Denn auch Busse mit wesentlich umweltfreundlicheren und leistungsfähigeren Wasserstoffantrieben werden leider immer noch nicht angeboten.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Verfassungsänderung 2018 eine Farce?

Verfassungen sollten wichtig sein für alle Bürger eines Landes. Deshalb dürfen die Bürger auch darüber abstimmen.

Was eine Abstimmung über einen Verfassungstext bezwecken soll, den die Regierung(en) des Landes überhaupt nicht umzusetzen willens sind, bleibt fraglich.
Aktuelles Beispiel:

"Am 28. Oktober können alle Stimmberechtigten des Landes Hessen über 15 Änderungen ihrer Landesverfassung entscheiden.
Mit den Änderungen soll die Landesverfassung an die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte angepasst und modernisiert werden."

Änderungsvorschlag für Artikel 4:
(2) „Jedes Kind hat das Recht auf Schutz sowie auf Förderung seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, ist das Wohl des Kindes ein wesentlich zu berücksichtigender Gesichtspunkt..."

Das Wohl und die Zukunft aller Kinder hängt von einer gesunden und lebenswerten Umwelt ab.
Wenn aber gerade diese Zukunft unserer Kinder nicht geschützt, sondern im Gegenteil stark gefährdet wird, was soll dann ein solcher Artikel?
Müssten nicht allein mit Berufung auf Artikel 4 Absatz 2, Satz 2 (siehe oben) z. B. unter anderem der Betrieb von giftgasausstoßenden Braunkohlekraftwerken sofort verboten werden? Sie werden aber noch auf Jahre hinaus weiterbetrieben (genau wie Dieselmotoren in Schiffen, LKWs...). Und das bedroht auf jeden Fall das Wohl jedes Kindes (und jedes anderen Lebewesens)!

Da der Schutz der Gesundheit der Kinder (und ihrer Umwelt) also offenbar gar nicht beabsichtigt wird, ist die Abstimmung zu dieser Verassungsänderung dann nicht eine einzige Farce?

Montag, 3. September 2018

10,3 Millionen Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien

Im Jahr 2017 wurden weltweit mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze im Sektor der grünen Energien-Sektor geschaffen. Diese Zahl veröffentlichte die "Internationale Organisation für Erneuerbare Energien" (IRENA).
Damit stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten im zukunftsträchtigen Bereich der Erneuerbaren Energien erstmals über die 10 Millionen-Marke.

Unter den verschiedenen auf Erneuerbaren Energien basierenden Techniken bietet  die Photovoltaik-Industrie die meisten Arbeitsplätze. Die Zahl der PV-Beschäftigten stieg weltweit um fast 9% auf 3,4 Millionen. Dies entspricht dem Rekord von 94 Gigawatt PV-Installationen. Die Arbeitsplätze in der globalen Windindustrie sanken hingegen leicht auf 1,15 Millionen.

Freitag, 13. Juli 2018

Schulden erreichen 247 Billionen $

Das globale Bruttoinlandprodukt beträgt weniger als ein Drittel der Schulden. Laut Institute of International Finance (IIF) haben die Schulden aller Staaten, Unternehmen und Haushalte zusammen im ersten Quartal um weitere 8 Bio. $ zugenommen auf 247.000.000.000.000,00 $.
Sowohl Haushalte als auch Unternehmen, Banken und Staten haben gegenüber Vorquartal, Vorjahr und auch gegenüber 2013, 2008 und 2003 jeweils deutlich mehr Fremdkapital angehäuft.

Die Gesamtverschuldung beträgt 318% im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt. Alle Menschen dieser Erde müssten also theoretisch über 3 Jahre lang ausschließlich dafür arbeiten, diesen Schuldenberg zu verdienen.
 
Japan ist in puncto Staatsverschuldung absoluter Spitzenreiter. Die USA haben eine Privatverschuldung von 150% und eine Staatsverschuldung von 101%, die durch Trumps Steuerreform zunächst dramatisch steigen dürfte.  Auch in Australien und Griechenland hat die Staatschuldenquote zugenommen .

Kritisch ist die Situation auch im Libanon, in Portugal, Belgien, Frankreich, Spanien und Grossbritannien. In der Schweiz fällt der steile Anstieg der Schulden der Privathaushalte auf. Ebenso hat in der Schweiz, wie in Frankreich und Kanada die Verschuldungsquote der Unternehmen einen neuen Rekord erreicht.

Die prozentual höchsten Fremdwährungsschulden weist die Türkei auf, deren Währung bedingt durch Erdogans Politik ständig weiter abwerten muss. Auch Ungarn, Argentinien, Polen und Chile sind besonders anfällig für Währungsschwankungen, weil sie sehr viele Kredite in Fremdwährungen haben. 

Dienstag, 26. Juni 2018

Wo leben die meisten Millionäre?

Die meisten Millionäre leben in diesen Ländern:

Kanada                 377 Millionen Millionäre
Schweiz                389 Millionen Millionäre
Großbritannien     575 Millionen Millionäre
Frankreich            629 Millionen Millionäre

China                 1,256 Millionen Millionäre
Deutschland      1,365 Millionen Millionäre
Japan                 3,162 Millionen Millionäre
USA                  5,285 Millionen Millionäre

Als Millionär gilt, wer ein investierbares oder investiertes Vermögen von Jeweils 1 Miilion US$ besitzt.
Selbstgenutzte Immobilien, Sammlungen und Verbrauchsgegenstände werden nicht mitgerechnet, allerdings in eigene Firmen investiertes Kapital schon, obwohl es aktuell nicht mehr investiert werden kann.