Montag, 3. September 2018

10,3 Millionen Arbeitsplätze im Bereich Erneuerbare Energien

Im Jahr 2017 wurden weltweit mehr als 500.000 neue Arbeitsplätze im Sektor der grünen Energien-Sektor geschaffen. Diese Zahl veröffentlichte die "Internationale Organisation für Erneuerbare Energien" (IRENA).
Damit stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten im zukunftsträchtigen Bereich der Erneuerbaren Energien erstmals über die 10 Millionen-Marke.

Unter den verschiedenen auf Erneuerbaren Energien basierenden Techniken bietet  die Photovoltaik-Industrie die meisten Arbeitsplätze. Die Zahl der PV-Beschäftigten stieg weltweit um fast 9% auf 3,4 Millionen. Dies entspricht dem Rekord von 94 Gigawatt PV-Installationen. Die Arbeitsplätze in der globalen Windindustrie sanken hingegen leicht auf 1,15 Millionen.

Freitag, 13. Juli 2018

Schulden erreichen 247 Billionen $

Das globale Bruttoinlandprodukt beträgt weniger als ein Drittel der Schulden. Laut Institute of International Finance (IIF) haben die Schulden aller Staaten, Unternehmen und Haushalte zusammen im ersten Quartal um weitere 8 Bio. $ zugenommen auf 247.000.000.000.000,00 $.
Sowohl Haushalte als auch Unternehmen, Banken und Staten haben gegenüber Vorquartal, Vorjahr und auch gegenüber 2013, 2008 und 2003 jeweils deutlich mehr Fremdkapital angehäuft.

Die Gesamtverschuldung beträgt 318% im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt. Alle Menschen dieser Erde müssten also theoretisch über 3 Jahre lang ausschließlich dafür arbeiten, diesen Schuldenberg zu verdienen.
 
Japan ist in puncto Staatsverschuldung absoluter Spitzenreiter. Die USA haben eine Privatverschuldung von 150% und eine Staatsverschuldung von 101%, die durch Trumps Steuerreform zunächst dramatisch steigen dürfte.  Auch in Australien und Griechenland hat die Staatschuldenquote zugenommen .

Kritisch ist die Situation auch im Libanon, in Portugal, Belgien, Frankreich, Spanien und Grossbritannien. In der Schweiz fällt der steile Anstieg der Schulden der Privathaushalte auf. Ebenso hat in der Schweiz, wie in Frankreich und Kanada die Verschuldungsquote der Unternehmen einen neuen Rekord erreicht.

Die prozentual höchsten Fremdwährungsschulden weist die Türkei auf, deren Währung bedingt durch Erdogans Politik ständig weiter abwerten muss. Auch Ungarn, Argentinien, Polen und Chile sind besonders anfällig für Währungsschwankungen, weil sie sehr viele Kredite in Fremdwährungen haben. 

Dienstag, 26. Juni 2018

Wo leben die meisten Millionäre?

Die meisten Millionäre leben in diesen Ländern:

Kanada                 377 Millionen Millionäre
Schweiz                389 Millionen Millionäre
Großbritannien     575 Millionen Millionäre
Frankreich            629 Millionen Millionäre

China                 1,256 Millionen Millionäre
Deutschland      1,365 Millionen Millionäre
Japan                 3,162 Millionen Millionäre
USA                  5,285 Millionen Millionäre

Als Millionär gilt, wer ein investierbares oder investiertes Vermögen von Jeweils 1 Miilion US$ besitzt.
Selbstgenutzte Immobilien, Sammlungen und Verbrauchsgegenstände werden nicht mitgerechnet, allerdings in eigene Firmen investiertes Kapital schon, obwohl es aktuell nicht mehr investiert werden kann.

Montag, 26. März 2018

Junger Deutscher will 1 Million Mal 1 Million Bäume pflanzen lassen


Rund 10 kg CO2 bindet ein Baum durchschnittlich pro Jahr. Das hilft entscheidend gegen die Erderwärmung - sofern genügend Bäume wachsen auf unserem Planeten. Wir sollten sie also nicht abholzen, sondern überall aufforsten, wo immer dies möglich ist.

Außerdem binden Bäume Wasser und saugen es sogar aus bis zu 15 Metern Tiefe mit ihren Wurzeln empor.
Ohne Wald gibt es kein Trinkwasser und ohne Wasser gibt es keinen Wald. Darauf hat bereits Viktor Schauberger vor 100 Jahren sehr fundiert hingewiesen.
Zusätzlich sorgen Bäume durch ihre enorme Wasserverdunstung für eine Abkühlung der Luft in Ihrer Umgebung.
Auch daher ist es im Wald immer etwas kühler als auf einem Acker. Viel entscheidender ist aber, dass ein großer Wald sein eigenes Mikroklima schafft. Der Hauptgrund dafür, dass es im Regenwald zuverlässig jeden Tag einmal regnet, ist der Regenwald selbst. Die 200 Liter Wasser, die jeder große Baum täglich in die Waldluft abgibt, vereinen sich mit der Verdunstung der übrigen Bäume und führen in der Waldregion zu Niederschlägen. So erhält der Wald das Leben durch regelmäßigen Segen des lebensspendenden Wassers.

Ein bayerischer Schüler hat daher angefangen, nicht nur Bäume zu pflanzen - sehr viele Bäume -, sondern auch noch sehr viele Mitmenschen dazu gebracht, seine Aktion zu unterstützen. Er fing an mit 1 Million Bäume. Das ist schon eine großartige Zahl, bedenkt man, dass der Junge damals erst 10 Jahre alt war.

Inzwischen ist Felix Finkbeiner Student und agiert nicht mehr nur an seinem Wohnort, sondern weltweit. Er gibt sich nicht mit politischen Appellen zufrieden, den Klimawandel stoppen zu wollen. Er hat schon viele große, einflussreiche Sponsoren gewonnen, die mithelfen, Bäume zu pflanzen.

Der inzwischen 20-Jährige Finkbeiner ist ungebremst für die globale Aufforstung im Einsatz. Dazu studiert er in London „Internationale Beziehungen“. Das kann er bei weltweiten Verhandlungen gut brauchen. In Monaco hat er gerade eine Konferenz für den Weltwald initiiert, bei der 300 "Schlüsselfiguren“ aus Wirtschaft und Politik seine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit unterstützen: u. a. auch Fürst Albert II. von Monaco, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Burkhard Schwenker von Roland Berger, Alfred Ritter von Ritter Sport...

Es geht darum, Bäume zu finanzieren, denn Finkbeiner will 1.000 Milliarden Bäume pflanzen lassen. Also eine Million Mal so viel, wie zur Zeit als Viertklässler in Tutzing. Die Vermillionenfachung seines ersten Zieles mag manchem größenwahnsinnig erscheinen. Doch der junge Mann weiß, was er anstrebt: Ein Drittel der weltweiten Waldfläche neu aufforsten (etwas mehr als die jetzige Waldfläche Russlands) - und das auf keinen Fall durch Land Grabbing.

Vor einigen Jahren kannte niemand die Zahl der Bäume auf der Welt. Finkbeiner wollte sie wissen und rief dafür ein Institut an der ETH Zürich ins Leben. Er stellte den Kontakt her zu Wissenschaftlern aus Yale. Sie haben mit computergestützte Flächenprognosen aus Satellitenaufnahmen errechnet, dass auf der Welt (nur noch) drei Billionen Bäume wachsen. („Heute ist das eines der meistzitierten naturwissenschaftlichen Papiere der Welt“, so Finkbeiner.) Der junge Mann brachte die britischen und Schweizer Wissenschaftler zusammen und organisierte die Finanzierung für das Baumflächen-Forschungslabor "Crowther Lab", um mit Hilfe der Baumpflanzungen CO2 zu binden und den Klimawandel zu bremsen.

Doch wo ist Platz für so viele Bäume? Die Weltbevölkerung wächst laut Vereinten Nationen bis 2050 auf 9 bis 11 Milliarden Menschen. Bauern müssen dann über 40 Prozent mehr Getreide ernten auf Flächen, die schon heute als knapp gelten, wenn der Fleischkonsum nicht drastisch abnimmt.
„Weit entfernt von Straßen und Siedlungen gibt es genügend Platz“, meint Finkbeiner. Solche Flächen kauft die Organisation „Plant for the Planet“, welcher Finkbeiner vorsitzt, wie zuletzt in Mexiko für 2 Millionen Bäume im Jahr. „Wir wollen aber auf keinen Fall Land Grabbing unterstützen“, sagt er. Am besten lässt sich der großangelegte Klimaschutzplan auf staatseigenen Flächen realisieren, die mit spendenfinanzierten Bäumen bepflanzt werden.

Finkbeiner motivierte Alfred Ritter zu einer Spende von einer Million Bäumen, Ecosia (ein Suchmaschinen-Betreiber) will eine Milliarde Bäume spendieren, eine asiatische Regierung ebenfalls. Finkbeiner bringt „High net-worth individuals“ zusammen, Menschen, die über Millionen Dollar Vermögen verfügen.

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen übertrug ihm einst ihre „Billion Tree Campaign“ (1 Milliarde Bäume). Heute lautet die Weiterentwicklung dieses UN-Ziels durch „Plant for the Planet“ 1.000 Milliarden Bäume.
In Mexiko sollen schon bald auf 13.000 Hektar mit Gestrüpp 10 Millionen neu gepflanzte Bäume stehen.
15 Milliarden Bäume in 193 Ländern seien bereits auf der Welt gepflanzt worden. Nur im Südsudan konnte bisher nichts erreicht werden. Das Nutzen des Holzes als Baustoff sei erwünscht. Wenn Stahl und Beton durch Holz ersetzt werden, bindet das CO2 und sorgt für Wohlstand in der Region. Nur darf aus dem Holz kein Brennholz werden. Das stellt in vielen Ländern derzeit noch eine große Herausforderung dar, solange nicht mit Solar- oder Windenergie geheizt werden kann.

Freitag, 2. März 2018

Endlich verbannt auch Porsche den Diesel

Sportwagen-Hersteller Porsche geht einen für deutsche Autofirmen ungewöhnlich konsequenten Schritt: Die Zuffenhausener verabschieden sich von Dieselmotoren. Am 15. Februar endete die Produktion der Macan S-Dieselvariante.

Noch vor der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig über mögliche Fahrverbote für Diesel in Städten kam das Aus für das letzte noch produzierte Dieselmodell von Porsche. Der Panamera konnte in Europa schon seit Wochen nur noch als Benziner oder Plugin-Hybrid bestellt werden. Für den Cayenne stoppte Porsche bereits im Frühjahr 2017 den Einbau von Dieselmototren. Somit bieten die Zuffenhausener derzeit keine Dieselmotoren für ihre sechs Baureihen mehr an. Hoffen wir, dass es dabei bleibt, und sie nicht wieder damit anfangen!

Samstag, 3. Februar 2018

Deutschland hat erneut weltgrößten Leistungsbilanz-Überschuss

Die Leistungsbilanz erfasst sowohl Waren- als auch Zahlungsströme. Nach Berechnungen des Ifo-Instituts sei das Plus mit umgerechnet 287 Milliarden Dollar mehr als doppelt so hoch ausgefallen wie bei Exportmeister China mit 135 Milliarden Dollar.
Damit liegt Deutschland nach 2016 auch 2017 vor allen anderen Staaten. Auf Platz 2 kam Japan, mit 203 Milliarden Dollar Überschuss vor China.

Die EU-Kommission hält dauerhafte Überschüsse über 6 % des Bruttoinlandsprodukts für stabilitätsgefährdend (ebenso der Währungsfond und D. Trump). Ifo-Berechnungen zufolge lag Deutschlands Überschuss 2017 mit 7,8 % deutlich über dieser Marke (2016: 8,3 %). Wichtigste Ursache: die Nachfrage nach deutschen Waren aus der EU und den USA.

Freitag, 2. Februar 2018

IW-Studie: Viele qualifizierte Fachkräfte aus Asylstaaten

Aus den Asylstaaten Syrien, Somalia, Pakistan, Nigeria, Iran, Irak, Eritrea und Afghanistan sind in Deutschland ca. 140.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, viele arbeiten als qualifizierte Fachkräfte.

Der Studie zufolge arbeiten knapp 60 Prozent der aus den Hauptasylländern stammenden Beschäftigten als Fachkräfte. Gut 43 % füllten Stellen aus, die eine mindestens 2-jährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten.

9,4 % arbeiteten in Positionen, die in der Regel ein Studium mit Diplom-, Master- oder Bachelor-Abschluss voraussetzten (Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft IW).

Der Anteil derjenigen, die Berufe ausübten, die einen Meister-, Techniker- oder Fachhochschulabschluss verlangten, lag nach den IW-Zahlen bei 4,1 % (Basiszahlen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB vom März 2017). Inzwischen ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten aus den acht Hauptasylherkunftsländern weiter gestiegen.

Ende Quartal 3 waren bereits 195.000 Persinen aus diesen Staaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt, etwa 75.000 mehr als im Jahr zuvor. Nicht alle sind Flüchtlinge.

Ende März 2017 sollen fast 20 % der Beschäftigten aus Asylherkunftsländern unter anderem im  Garten- und Landschaftsbau und "sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen" sowie in Wach- & Sicherheitsdiensten und der Gebäudebetreuung, Arbeit gefunden haben. 17 % waren im Gastgewerbe beschäftigt, 12,4 % im Handel, 11,3 % im Gesundheits- und Sozialwesen, 9 % bei Leiharbeitsfirmmen.

Ende November waren bei der Bundesagentur für Arbeit 420.000 Flüchtlinge als arbeitssuchend registriert. Die meisten absolvieren derzeit Integrations- und Sprachkurse oder werden in Förderkursen der Bundesagentur für Arbeit für den Arbeitsmarkt fit gemacht. "Nur noch" 175.000 davon gelten als arbeitslos.

Mehr Erwerbstätige, weniger Selbstständige

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist 2017 so stark gestiegen wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Sie stieg um 638.000 (1,5 Prozent) auf 44,3 Millionen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung.

Viele neue sozialversicherungspflichtige Stellen wurden geschaffen, Vor allem im Dienstleistungssektor. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten sei gesunken. Die Zahl der Selbstständigen fiel um 26.000 auf 4,3 Millionen.

Die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte und "eine höhere Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung" häben negative demografische Effekte wie eine insgesamt schrumpfende und alternde Bevölkerung ausgeglichen.

Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2017 zum achten Mal in Folge. Grund für die positive Entwicklung ist der anhaltende Wirtschaftsaufschwung, auch bedingt durch die starke Nachfrage der Zuwanderer. Für 2018 rechnet das Ifo-Institut mit einem weiteren Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen auf fast 44,8 Millionen, 2019 können etwa 45,2 Millionen hierzulande erwerbstätig sein.

Samstag, 13. Januar 2018

Deutschlands Exportwirtschaft setzt für 2018 auf Rekordumsatz

Die Ausfuhren der deutschen Unternehmen könnten um 5,0 Prozent zulegen und auf 1,34 Billionen Euro steigen. Das schätzt der Branchenverband BGA.

Eine prozentual noch größere Steigerung erwartet der Verband Beim Import: Ein Plus von 7,0 Prozent würde mit dann 1,1 Billionen Euro ebenfalls eine neue Rekordmarke bedeuten.

Die Risikofaktoren lauten: die möglichen Brexit-Folgen, zunehmender Protektionismus (v. a. der Trump-Regierung, die die Welthandelsorganisation WTO schwächt), eine Schwächung internationaler Organisationen, Unruheherde im Nahen Osten, hohes Konfliktpotential mit Nordkorea.

Geldvermögen der Deutschen auf 6,1 Billionen Euro gestiegen

Die Geldvermögen der privaten Haushalte Deutschlands sollen im Jahr 2017 um weitere rund 300 Mrd. Euro gestiegen sein und jetzt bei insgesamt auf 6,1 Billionen Euro liegen. Das Wachstum lag mit 5,2 Prozent über den +4,7 Prozent vom Vorjahr.

Getragen wurde der Vermögenszuwachs erneut vom Sparfleiß der Bürger und von Kursgewinnen an den Aktienmärkten. Wegen der Nullzinspolitik der EZB erreichte die Verzinsung von Einlagen, Rentenpapieren und Versicherungen dagegen einen neuen Tiefpunkt.

Die Sparquote stieg im vierten Jahr in Folge auf voraussichtlich 9,8 Prozent. Bei privaten Haushalten konnten sich die Inhaber von Aktien, Aktien- und Mischfonds sowie Zertifikaten durch Kursgewinne über einen Wertzuwachs von 93 Mrd. Euro freuen.

Die Inflationsrate stieg auf voraussichtlich 1,7 Prozent und damit drehte der amtliche Realzins mit -0,8 Prozent stark ins Minus. Für die privaten Haushalte bedeutete dies Wertverluste ihres Geldvermögens von 38 Mrd. Euro. (Nicht berechnet ist dabei der Wertverlust des Bargelds.)

Kräftigster Anstieg der Produktion seit 8 Jahren

Das Bundeswirtschaftsministerium teilte mit, Unternehmen stellten im November 3,4 Prozent mehr her als im Oktober. Hersteller von Investitionsgütern (Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge...) erhöhten ihre Produktion überdurchschnittlich kräftig. Laut Ministerium deuten die gute Entwicklung der Auftragseingänge sowie die optimistischen Geschäftserwartungen für die kommenden Monate auf eine lebhafte Entwicklung der Industriekonjunktur hin.

Deutsche Exportwirtschaft erneut auf Rekord-Kurs

Im Jahr 2016 hatten die deutschen Exportunternehmen den dritten Rekord nacheinander erzielt und 2017 wird wohl der nächste folgen. Denn im November erhöhten sich die Ausfuhren der deutschen Wirtschaft im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent. "Der kräftigste Zuwachs seit fast drei Jahren" (Statistisches Bundesamt). Die Steigerung gegenüber November 2016 betrug sogar +8,2 Prozent.
Deutsche Unternehmen verkauften für 116,5 Milliarden Euro Waren ins Ausland.
Die Ausfuhren in die Eurozone legten um 9,1 Prozent zu im Vergleich zum November 2016, in die EU um 8,0 Prozent, in die restliche Welt 8,4 Prozent.

Auch die Importe stiegen im November mit 8,3 Prozent stark auf insgesamt 92,8 Milliarden Euro.
Damit stieg der Außenhandelsbilanz-Überschuss im November auf 23,7 Milliarden Euro (November 2016: 22 Milliarden Euro).
Laut Statistik exportierten deutsche Unternehmen Von Januar bis November Waren im Wert von 1,18 Billionen Euro (Vorjahreszeitraum 1,11 Billionen Euro).