Sonntag, 28. Dezember 2025

1,1 Milliarden Liter Flaschenwasser nach Deutschland importiert

Im Jahr 2024 wurden aus Deutschland mehr als 400 Millionen Liter Mineralwasser exportiert in andere Länder. Rund 1.100 Millionen Liter ausländischen Flaschenwassers wurden 2024 nach Deutschland importiert. Quelle: statista.com

Das ist ein ökologischer Wahnsinn! 
Wer auch nur ein bisschen Interesse an Umweltschutz und Artenvielfalt hat, sollte auf Wasser in Flaschen verzichten. Die Energie- und Rohstoffverschwendung hat dramatische Folgen für unser Klima und unsere Mitwelt: 

Glas, Kunsstoff und Metall wird verbraucht für Flaschen, Verschlüsse, Kästen, Gebinde...
Sehr viel Energie und sehr viel Wasser werden verbraucht zur Produktion und zum Abfüllen.
Klebstoff wird verbraucht für Etiketten und Lösungsmittel, um sie später wieder zu entfernen.
Reinigungsmittel werden verbraucht für Mehrwegflaschen.

Extrem viel Treibstoff, meist Diesel, wird verbraucht, um alle Teile zu den Produktionsstätten zu bringen 
und anschließend die Flaschen zu den Großhändlern, den Einzelhändlern und Getränkemärkten zu transportieren.
Dabei vergiften große Mengen an Abgasen und Feinstaub unsere Welt.
Viel Treibstoff wird verbraucht, um die Flaschen in die Haushalte zu transportieren,
und erneut, um das Leergut zurückzubringen, in den Handel, von dort in die Sammelstellen und von dort zum Einschelzen, Verbrennen oder Reinigen und Wiederbefüllen (der deutlich kleinere Anteil).
Dabei vergiften wir erneut unsere Mitwelt mit Abgasen, Feinstaub und Verkehrslärm.

Das alles muss überhaupt nicht sein. Denn in der Regel ist Leitungswasser in Deutschland qualitativ gleichwertig und sogar oft besser als Flaschenwasser. Und wer reines, schadstofffreies Trinkwasser genießen möchte ohne Nanoplastik, PFAS, Medikamentenrückstände, Spritz- und Düngemittel etc. etc., der kann sich mit einer kleinen, preiswerten Nanofiltration (Umkehrosmose) zuhause jederzeit schnell, einfach, effektiv und für nur ca. 3 Cent pro Liter sein Trink- und Kochwasser selbst filtern.



25 Tausend Tonnen Insektengifte töten jährlich zahllose Nutztiere wie z. B. Bienen

Insektengifte wirken bereits in niedrigen Konzentrationen hochgiftig. Und das leider nicht nur für die Organismen, die damit ausgerottet oder eingedämmt werden sollen, sondern auch für viele andere Tiere wie z. B. Wildbienen, Honigbienen, Hummeln...
In Deutschland werden jedes Jahr 25.000.000 kg Pestizid-Wirkstoffe eingesetzt. Durchschnittlich landen 2,8 kg Pestizid-Wirkstoffe auf jedem Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.

Quellen: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 2024, Umweltbundesamt 2024

Nur auf 1/3 unserer Ackerflächen werden Pflanzen für Menschen angebaut

Obwohl 14% der gesamten Landfläche Deutschlands und 30% der landwirtschaftlichen Flächen nur für Tierfutteranbau genutzt werden, importieren wir zusätzlich noch jede Menge Futtermittel aus Anbauflächen im Ausland (insbesondere Soja).

Die landwirtschaftlich genutzte Fläche Deutschlands beträgt 17 Millionen Hektar.

28% davon sind Grünland (Wiesen+Weiden)
Die Ackerfläche umfasst 12 Millionen Hektar.

Davon werden 8% für den Anbau von Rohstoffen wie z. B. Stärke- und Ölgewinnung, Ethanol oder Arzneipflanzen und Als Brachland genutzt.

Auf 12% der Fläche werden Energiepflanzen angebaut.

Ein Drittel, 33%, werden für den Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel genutzt, dienen also uns Menschen.

Mit 42% wird der allergrößte Teil für den Anbau von Tierfutter verbraucht.

Quelle: Statistisches Bundesam

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Der Blog https://wasser-hilft.blogspot.com wird am 1. Januar 2026 gelöscht.

Die Beiträge von https://wasser-hilft.blogspot.com wurden fast 209.000 mal abgerufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und bin meinen Lesern dankbar. Nach 17 Jahren wird dieser Blog zum Jahresende eingestellt und gelöscht. 
Grund ist - nach 23 erfolgreichen Jahren - übergebe ich die Firma Wasser-hilft und die Domain https://Wasser-hilft.de an neue Besitzer. Namens-Verwechslungen sollen so künftig ausgeschlossen werden.

Wer sich für einzelne Beiträge zu den vorrangig bearbeiteten Themen "Trinkwasser, Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Gesundheit etc." interessiert, hat jetzt 3 Tage Zeit, sich die für ihn/sie interessanten Fachbeiträge herunterzuladen.

Zu all den Themen Trinkwasser, Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Gesundheit etc. werde ich weiterhin Fachbeiträge publizieren - nur nicht mehr unter wasser-hilft.blogspot.com. K
ünftig wird dieser Blog https://respekt-achtung-und-selbstvertrauen.blogspot.com.mit entsprechenden Fachbeiträgen bereichert werden.

Ich danke allen interessierten Lesern und wünsche Ihnen allen einen guten Start ins Jahr 2026 
voller Zufriedenheit, Lebensfreude, Kraft, Mut, Gottvertrauen und Verantwortungsbewusstsein für diese wunderbare Welt und vor allem Gesundheit.

Herzlich
Rudolf Schnappauf
https://RAS-Training.de
Mit Respekt, Achtsamkeit und Selbstvertrauen zu mehr Erfolg.

Mittwoch, 19. November 2025

Wasser-hilft Blog wird zum Jahresende eingestellt - Interessantes jetzt sichern

Beendigung des Blogs https://wasser-hilft.blogspot.de

Die Beiträge dieses Blogs wurden über 205.000 mal abgerufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und bin meinen Lesern dankbar. Nach vollen 17 Jahren wird dieser Blog zum Jahresende eingestellt und gelöscht. 
Grund ist - nach 23 erfolgreichen Jahren - die Auflösung der Firma Wasser-hilft und die Übergabe der Domain https://Wasser-hilft.de an einen neuen Besitzer, der Namens-Verwechslungen ausschließen möchte.

Wer sich für einzelne Beiträge zu den im Blog 
https://wasser-hilft.blogspot.de vorrangig bearbeiteten Themen "Trinkwasser, Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Gesundheit etc." interessiert, hat jetzt noch 6 Wochen Gelegenheit, sich die für ihn/sie interessanten Fachbeiträge herunterzuladen.

Zu all den Themen Trinkwasser, Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Gesundheit etc. werde ich weiterhin Fachbeiträge publizieren - nur nicht mehr unter wasser-hilft.blogspot.com.

Mein Blog https://respekt-achtung-und-selbstvertrauen.blogspot.com, den Sie gerade lesen, wird künftig verstärkt mit Fachbeiträgen von mir aufgewertet und bereichert werden.

Ich danke allen interessierten Lesern beider Blogs und wünsche Ihnen allen ein gesundes Leben voller Zufriedenheit, Lebensfreude, Kraft, Mut, Gottvertrauen und Verantwortungsbewusstsein für diese wunderbare Welt.

Herzlich
Rudof A. Schnappauf

Montag, 25. August 2025

Grundwasser-Raub durch Konzerne

Fakten zeigen: Schon seit Jahren steuern wir in immer mehr Gebieten Deutschlands auf eine ernsthafte Wasserkrise zu. 
Am besten recherchiert und dokumentiert von Uwe Ritzer in: Zwischen Dürre und Flut. Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss. Penguin, München, April 2023, Klappbroschur, 304 S., € 20,00.

Die Erde reißt auf, die Felder verdorren – und während die Menschen in Brandenburg ihre Gärten nicht mehr bewässern dürfen und Bauern um ihre Ernten bangen, machen Red Bull und andere Konzerne ungestört weiter Profit mit unserem Grundwasser.

In Baruth, Brandenburg, darf der Konzern 92 Prozent des genehmigten Wassers für sich beanspruchen. Für alle anderen (Bürger, Landwirte, Firmen) bleiben nur 8 Prozent. 
Wasser, unser wertvollstes Gemein-Gut, wurde zur Handelsware – und Konzerne wie Red Bull, Aldi, Edeka, Nestlé ... greifen gnadenlos darauf zu. 

Leider stellt sich fast nur foodwatch e.V. dem entgegen. 

Skandalös: Sauberes Wasser wird immer knapper – aber Genussmittel-Konzerne dürfen unbeschränkt weiter abpumpen.

Brandenburg erlebte den trockensten Winter Deutschlands. Fachleute schlagen Alarm: „Wir sind an einem Kipppunkt.“ Bis 2050 könnte 40 % weniger neues Grundwasser entstehen.

Gleichzeitig werden unsere Wasserquellen von giftigen Ewigkeits-Chemikalien PFAS zerstört. PFAS und Nitrat werden von Pestizid-belasteten Feldern in das Grundwasser gespült.
Die Sanierungskosten betragen bis zu 47 Milliarden Euro – die am Ende wir alle zahlen.

Währenddessen pumpen Konzerne genau dieses Wasser in Massen ab (fast überall nahezu zum Nulltarif), füllen es in Dosen und Plastikflaschen und verkaufen es teuer - bis zum 200-fachen Preis von Leitungswasser an die Menschen der Region zurück. Red Bull schüttete zuletzt fast eine Milliarde Euro Dividende an seine Eigentümer aus. 

Leider das kein Einzelfall:

•   Aldi zapft in Bayern „besonders reines Tiefengrundwasser“ 

•   Edeka kauft Quellen in Siegsdorf

•   Lidl und Kaufland sind längst Marktführer bei Mineralwasser

•   Coca-Cola wollte seine Wasserentnahme in Lüneburg verdoppeln – erst Proteste stoppten das Vorhaben 
Im Deutschen Fernsehen wurde darüber informiert. siehe:
   Bis zum letzten Tropfen. Europas geheimer Wasserkrieg
   Arte 12.12.2017, 22:45 Uhr
   Weitere TV-Dokumentationen finden Sie hier:
https://wasser-hilft.de/filme_zu_commons_wasser_allmende.htm
 
Während Privatpersonen mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen müssen, wenn sie Wasser aus Gewässern entnehmen, dürfen Großkonzerne grenzenlos und unersättlich den Menschen Grundwasser wegnehmen. Ein heftiger Schlag ins Gesicht für alle, die Wasser sparen sollen.
 
foodwatch startet eine Offensive gegen die Wasser-Ausbeutung:

   •  Wir recherchieren nach Verstrickungen der Lobby mit Politik und Behörden
   •  Wir decken Skandale auf und machen diese öffentlich
   •  Wir fordern: Wasserpreise müssen fair sein – und Konzerne endlich zahlen
   •  Wir mobilisieren Verbraucher:innen gegen die schlimmsten Missstände

Nestlé-Perrier: Wie ein Konzern betrog – und gedeckt wurde

Besonders erschreckend: der Fall Nestlé. Der Konzern setzte jahrelang verbotene Filter ein, verkaufte gewöhnliches Wasser als „natürliches Mineralwasser“ – und wurde dabei offenbar von höchster Stelle gedeckt.

Verbraucher:innen wurden systematisch getäuscht. Europäisches Recht wurde gebrochen – zum Vorteil eines Konzerns. Dank der Unterstützung unserer Fördermitglieder konnten wir den Fall über anderthalb Jahre lang hartnäckig verfolgen. Nach mehreren Gerichtsverfahren gipfelte der Skandal im Juli 2025 in einer Razzia im Nestlé Hauptquartier.
 
Ihr Engagement macht den Unterschied
Wir haben gesehen: Wenn Bürger:innen sich wehren, können sie etwas bewegen. In Lüneburg verhinderten Proteste Coca-Colas Wasserpläne. Und auch im brandenburgischen Baruth, wo dem Red Bull Konzern 92 % des Grundwassers zugesprochen wurde, regt sich lokale Gegenwehr. Aber es braucht eine Organisation, die Fakten recherchiert, landesweite Kampagnen führt und juristisch aktiv werden kann. Genau das macht foodwatch. Unabhängig, transparent – und vor allem erfolgreich bis nach Brüssel. Der Fall Nestlé ist der Beweis.

Quelle: Newsletter-Text von Herrn Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer foodwatch e.V., vom 17.08.2025

Samstag, 5. Juli 2025

Großalgen gegen Klimakrise

"Großalgen gegen die Klimakrise – naturbasierte Technologie mit großem Potenzial
Eine erstmals von Hans-Josef Fell und Victor Smetacek vorgestellte Studie identifiziert Großalgen im Ozean als Schlüsseltechnologie zur CO₂-Entnahme und Regeneration mariner Ökosysteme. 
Ocean-Farming könnte gleich mehrfach wirken: als CO₂-Senke, als Lebensraum für Meeresorganismen und
als Filter für überschüssige Nährstoffe.
 
Die Studie schlägt erstmals ein verbindliches globales Ziel zur CO₂-Entnahme vor: 450 Gigatonnen bis zum Jahr 2100. Um die gefährlich hohe CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zu senken und das Meer von überflüssigen Nährstoffen zu befreien, müsse Ocean-Farming politisch verankert und technologisch skaliert werden. 
Großalgen bieten laut den Autoren das Potenzial, Kohlenstoff hocheffizient zu binden, marine Biodiversität zu fördern und zur Stabilisierung des globalen Klimas beizutragen. Die Studie wird am 9. Juli 2025 von der unabhängigen Denkfabrik Energy Watch Group im Planetarium Berlin veröffentlicht.

Ocean-Farming bietet auch viele wirtschaftliche Möglichkeiten – insbesondere für gemeinwohlorientierte Unternehmen und Startups, die sich in dieser neuen Branche etablieren wollen. Diese können neue, klimapositive Wertschöpfungsketten aufbauen, regionale Arbeitsplätze schaffen und biologische Rohstoffe für Ernährung, Medizin oder Industrie erzeugen – und dabei ökologische und soziale Ziele miteinander verbinden."

Quelle: Presseinformation Parlamentarischer Meeresabend in Berlin am 9. Juli im Planetarium Berlin
Deutsche Meeresstiftung / German Ocean Foundation
Grimm 12 | 20457 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 22 85 89 0 14
katrin.heratsch@meeresstiftung.de
www.meeresstiftung.de