Im Jahr 2024 wurden aus Deutschland mehr als 400 Millionen Liter
Mineralwasser exportiert in andere Länder. Rund 1.100 Millionen Liter
ausländischen Flaschenwassers wurden 2024 nach Deutschland importiert.
Quelle: statista.com
Das ist ein ökologischer Wahnsinn!
Wer auch nur ein bisschen Interesse an Umweltschutz und Artenvielfalt hat, sollte auf Wasser in Flaschen verzichten. Die Energie- und Rohstoffverschwendung hat dramatische Folgen für unser Klima und unsere Mitwelt:
Glas, Kunsstoff und Metall wird verbraucht für Flaschen, Verschlüsse, Kästen, Gebinde...
Sehr viel Energie und sehr viel Wasser werden verbraucht zur Produktion und zum Abfüllen.
Klebstoff wird verbraucht für Etiketten und Lösungsmittel, um sie später wieder zu entfernen.
Reinigungsmittel werden verbraucht für Mehrwegflaschen.
Extrem viel Treibstoff, meist Diesel, wird verbraucht, um alle Teile zu den Produktionsstätten zu bringen
und anschließend die Flaschen zu den Großhändlern, den Einzelhändlern und Getränkemärkten zu transportieren.
Dabei vergiften große Mengen an Abgasen und Feinstaub unsere Welt.
Viel Treibstoff wird verbraucht, um die Flaschen in die Haushalte zu transportieren,
und erneut, um das Leergut zurückzubringen, in den Handel, von dort in die Sammelstellen und von dort zum Einschelzen, Verbrennen oder Reinigen und Wiederbefüllen (der deutlich kleinere Anteil).
Dabei vergiften wir erneut unsere Mitwelt mit Abgasen, Feinstaub und Verkehrslärm.
Das alles muss überhaupt nicht sein. Denn in der Regel ist Leitungswasser in Deutschland qualitativ gleichwertig und sogar oft besser als Flaschenwasser. Und wer reines, schadstofffreies Trinkwasser genießen möchte ohne Nanoplastik, PFAS, Medikamentenrückstände, Spritz- und Düngemittel etc. etc., der kann sich mit einer kleinen, preiswerten Nanofiltration (Umkehrosmose) zuhause jederzeit schnell, einfach, effektiv und für nur ca. 3 Cent pro Liter sein Trink- und Kochwasser selbst filtern.
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Sonntag, 28. Dezember 2025
1,1 Milliarden Liter Flaschenwasser nach Deutschland importiert
25 Tausend Tonnen Insektengifte töten jährlich zahllose Nutztiere wie z. B. Bienen
Insektengifte wirken bereits in niedrigen Konzentrationen hochgiftig.
Und das leider nicht nur für die Organismen, die damit ausgerottet oder
eingedämmt werden sollen, sondern auch für viele andere Tiere wie z. B.
Wildbienen, Honigbienen, Hummeln...
In Deutschland werden jedes Jahr
25.000.000 kg Pestizid-Wirkstoffe eingesetzt. Durchschnittlich landen
2,8 kg Pestizid-Wirkstoffe auf jedem Hektar landwirtschaftlicher
Nutzfläche.
Quellen: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit 2024, Umweltbundesamt 2024
Nur auf 1/3 unserer Ackerflächen werden Pflanzen für Menschen angebaut
Obwohl 14% der gesamten Landfläche Deutschlands und 30% der landwirtschaftlichen Flächen nur für Tierfutteranbau genutzt werden, importieren wir zusätzlich noch jede Menge Futtermittel aus Anbauflächen im Ausland (insbesondere Soja).
Die landwirtschaftlich genutzte Fläche Deutschlands beträgt 17 Millionen Hektar.
28% davon sind Grünland (Wiesen+Weiden)
Die Ackerfläche umfasst 12 Millionen Hektar.
Davon werden 8% für den Anbau von Rohstoffen wie z. B. Stärke- und Ölgewinnung, Ethanol oder Arzneipflanzen und Als Brachland genutzt.
Auf 12% der Fläche werden Energiepflanzen angebaut.
Ein Drittel, 33%, werden für den Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel genutzt, dienen also uns Menschen.
Mit 42% wird der allergrößte Teil für den Anbau von Tierfutter verbraucht.
Quelle: Statistisches Bundesam
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abgerufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und bin meinen Lesern
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Grund ist - nach 23 erfolgreichen Jahren - übergebe ich die Firma Wasser-hilft und die Domain https://Wasser-hilft.de an neue Besitzer. Namens-Verwechslungen sollen so künftig ausgeschlossen werden.
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Verantwortungsbewusstsein für diese wunderbare Welt und vor allem Gesundheit.
Herzlich
Rudolf Schnappauf
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Mittwoch, 19. November 2025
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Grund ist - nach 23 erfolgreichen Jahren - die Auflösung der Firma Wasser-hilft und die Übergabe der Domain https://Wasser-hilft.de an einen neuen Besitzer, der Namens-Verwechslungen ausschließen möchte.
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Ich
danke allen interessierten Lesern beider Blogs und wünsche Ihnen allen ein gesundes
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Verantwortungsbewusstsein für diese wunderbare Welt.
Herzlich
Rudof A. Schnappauf
Montag, 25. August 2025
Grundwasser-Raub durch Konzerne
Fakten zeigen: Schon seit Jahren steuern wir in immer mehr Gebieten Deutschlands auf eine ernsthafte Wasserkrise zu.
Am besten recherchiert und dokumentiert von Uwe Ritzer in: Zwischen Dürre und Flut. Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss. Penguin, München, April 2023, Klappbroschur, 304 S., € 20,00.
Die Erde reißt auf, die Felder verdorren – und während die Menschen in Brandenburg ihre Gärten nicht mehr bewässern dürfen und Bauern um ihre Ernten bangen, machen Red Bull und andere Konzerne ungestört weiter Profit mit unserem Grundwasser.
In Baruth, Brandenburg, darf der Konzern 92 Prozent des genehmigten Wassers für sich beanspruchen. Für alle anderen (Bürger, Landwirte, Firmen) bleiben nur 8 Prozent.
Wasser, unser wertvollstes Gemein-Gut, wurde zur Handelsware – und Konzerne wie Red Bull, Aldi, Edeka, Nestlé ... greifen gnadenlos darauf zu.
Leider stellt sich fast nur foodwatch e.V. dem entgegen.
Skandalös: Sauberes Wasser wird immer knapper – aber Genussmittel-Konzerne dürfen unbeschränkt weiter abpumpen.
Brandenburg erlebte den trockensten Winter Deutschlands. Fachleute schlagen Alarm: „Wir sind an einem Kipppunkt.“ Bis 2050 könnte 40 % weniger neues Grundwasser entstehen.
Gleichzeitig werden unsere Wasserquellen von giftigen Ewigkeits-Chemikalien PFAS zerstört. PFAS und Nitrat werden von Pestizid-belasteten Feldern in das Grundwasser gespült.
Die Sanierungskosten betragen bis zu 47 Milliarden Euro – die am Ende wir alle zahlen.
Währenddessen pumpen Konzerne genau dieses Wasser in Massen ab (fast überall nahezu zum Nulltarif), füllen es in Dosen und Plastikflaschen und verkaufen es teuer - bis zum 200-fachen Preis von Leitungswasser an die Menschen der Region zurück. Red Bull schüttete zuletzt fast eine Milliarde Euro Dividende an seine Eigentümer aus.
Leider das kein Einzelfall:
• Aldi zapft in Bayern „besonders reines Tiefengrundwasser“
• Edeka kauft Quellen in Siegsdorf
• Lidl und Kaufland sind längst Marktführer bei Mineralwasser
• Coca-Cola wollte seine Wasserentnahme in Lüneburg verdoppeln – erst Proteste stoppten das Vorhaben
Im Deutschen Fernsehen wurde darüber informiert. siehe:
Bis zum letzten Tropfen. Europas geheimer Wasserkrieg
Arte 12.12.2017, 22:45 Uhr
Weitere TV-Dokumentationen finden Sie hier:
https://wasser-hilft.de/filme_zu_commons_wasser_allmende.htm
Während Privatpersonen mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen müssen, wenn sie Wasser aus Gewässern entnehmen, dürfen Großkonzerne grenzenlos und unersättlich den Menschen Grundwasser wegnehmen. Ein heftiger Schlag ins Gesicht für alle, die Wasser sparen sollen.
foodwatch startet eine Offensive gegen die Wasser-Ausbeutung:
• Wir recherchieren nach Verstrickungen der Lobby mit Politik und Behörden
• Wir decken Skandale auf und machen diese öffentlich
• Wir fordern: Wasserpreise müssen fair sein – und Konzerne endlich zahlen
• Wir mobilisieren Verbraucher:innen gegen die schlimmsten Missstände
Nestlé-Perrier: Wie ein Konzern betrog – und gedeckt wurde
Besonders erschreckend: der Fall Nestlé. Der Konzern setzte jahrelang verbotene Filter ein, verkaufte gewöhnliches Wasser als „natürliches Mineralwasser“ – und wurde dabei offenbar von höchster Stelle gedeckt.
Verbraucher:innen wurden systematisch getäuscht. Europäisches Recht wurde gebrochen – zum Vorteil eines Konzerns. Dank der Unterstützung unserer Fördermitglieder konnten wir den Fall über anderthalb Jahre lang hartnäckig verfolgen. Nach mehreren Gerichtsverfahren gipfelte der Skandal im Juli 2025 in einer Razzia im Nestlé Hauptquartier.
Ihr Engagement macht den Unterschied
Wir haben gesehen: Wenn Bürger:innen sich wehren, können sie etwas bewegen. In Lüneburg verhinderten Proteste Coca-Colas Wasserpläne. Und auch im brandenburgischen Baruth, wo dem Red Bull Konzern 92 % des Grundwassers zugesprochen wurde, regt sich lokale Gegenwehr. Aber es braucht eine Organisation, die Fakten recherchiert, landesweite Kampagnen führt und juristisch aktiv werden kann. Genau das macht foodwatch. Unabhängig, transparent – und vor allem erfolgreich bis nach Brüssel. Der Fall Nestlé ist der Beweis.
Quelle: Newsletter-Text von Herrn Dr. Chris Methmann, Geschäftsführer foodwatch e.V., vom 17.08.2025
Samstag, 5. Juli 2025
Großalgen gegen Klimakrise
"Großalgen gegen die Klimakrise – naturbasierte Technologie mit großem Potenzial
Eine erstmals von Hans-Josef Fell und Victor Smetacek vorgestellte Studie identifiziert Großalgen im Ozean als Schlüsseltechnologie zur CO₂-Entnahme und Regeneration mariner Ökosysteme.
Ocean-Farming könnte gleich mehrfach wirken: als CO₂-Senke, als Lebensraum für Meeresorganismen und
als Filter für überschüssige Nährstoffe.
Die
Studie schlägt erstmals ein verbindliches globales Ziel zur
CO₂-Entnahme vor: 450 Gigatonnen bis zum Jahr 2100. Um die gefährlich
hohe CO₂-Konzentration in der Atmosphäre zu senken und das Meer von
überflüssigen Nährstoffen zu befreien, müsse Ocean-Farming politisch
verankert und technologisch skaliert werden.
Großalgen bieten laut
den Autoren das Potenzial, Kohlenstoff hocheffizient zu binden, marine
Biodiversität zu fördern und zur Stabilisierung des globalen Klimas
beizutragen. Die Studie wird am 9. Juli 2025 von der unabhängigen Denkfabrik Energy Watch Group im Planetarium Berlin veröffentlicht.
Ocean-Farming
bietet auch viele wirtschaftliche Möglichkeiten – insbesondere für
gemeinwohlorientierte Unternehmen und Startups, die sich in dieser neuen
Branche etablieren wollen. Diese können neue, klimapositive
Wertschöpfungsketten aufbauen, regionale Arbeitsplätze schaffen und
biologische Rohstoffe für Ernährung, Medizin oder Industrie erzeugen –
und dabei ökologische und soziale Ziele miteinander verbinden."
Quelle: Presseinformation Parlamentarischer Meeresabend in Berlin am 9. Juli im Planetarium Berlin
Deutsche Meeresstiftung / German Ocean Foundation
Grimm 12 | 20457 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 22 85 89 0 14
katrin.heratsch@meeresstiftung.de
www.meeresstiftung.de